3.-4. September Turnfahrt 2016

Wie schon traditionell besammelten wir uns beim ehemaligen Blaukreuzhaus in Känerkinden und das schon um 07.15 Uhr, da waren noch diverse Augen etwas klein.
Und schon hiess es bald "Rösslispiel"  Die Einsätze waren schnell gemacht und Urs der Glückspilz ging als Sieger im ersten Spiel hervor.
Dabei erntete er schon die ersten neidischen Blicke, da der Sieger zum Zeichen seines Triumphes eine heroische Mütze tragen durfte.
 

Mit Zug, Bus, Muskelkraft und ein wenig Pris waren wir am ersten Stopp in Egg Kanton Schwyz beim Etzelwerk am Sihlsee angelangt.

Nach einem Vortrag und interessanten Führung auf und in dem Staudamm wussten wir nun, was es sich mit dem Mückengeld auf sich hat und dass der Bahnhof Zürich bei einem Dammbruch 4 Meter hoch überflutet wäre.
Vom Sihlsee fliesst das Wasser zunächst durch einen 2900 m langen Druckstollen zum Wasserschloss. Von hier aus geht es weiter durch zwei Druckleitungen von 2200 m Länge direkt zum Maschinenhaus. Die beiden Druckrohre münden hier in Peltonturbinen, die die Generatoren zur Erzeugung von Strom für die SBB antreiben. Das Wasser kann an dieser Stelle nicht weiter verwendet werden und wird durch einen unterirdischen Kanal in den Oberen Zürichsee geleitet.

 
 
 Wieder an der Oberfläche angekommen ging es per Fussmarsch nach Einsiedeln.

 
Das gab Durst und Hunger, welche wir auf der Restaurant Terrasse mit Blick auf das Kloster Einsiedeln mit einem Bierchen und Älplermakronen stillen konnten.

 

Frisch gestärkt ging es am Kloster vorbei Richtung Bahnhof zu unserem Anschluss nach Pfäffikon wo wir unser Unterkunft im Seedamm-Plaza beziehen konnten.
Anschliessend hatten wir noch individuell Zeit entweder im Spa Bereich oder draussen seinen Bedürfnissen nachzukommen.
 
 
Nach einem ausgiebigen Abendessen mit Fondue Chinose a la discretion besuchten wir das Casino wo das Geld nur noch so umher flog.
Der Grosse Gewinner war und bleibt natürlich die Bank. (Es gibt natürlich ganz wenige Ausnahmen)

Nach einer erholsamen Nacht genossen wir das leckere und reichhaltige Frühstück, damit für die weiteren Taten gestärkt waren.
Bevor es jedoch los ging mussten wir noch kurz Theorie machen und die Verzichtserklärung Unterschreiben für abgeschossene Fingern und anderen Weichteilen.


 
Dann ging es in den Kampf, Rot gegen Gelb. Die Regel war eigentlich bei einem Treffer die Hände in die Höhe zu halten und das Kampfgelände zu verlassen und dabei keine weiteren Treffer mehr abzubekommen. Im jeweiligen Einsatz unter erhöhtem Adrenalin zeigte sich diese einfache Regel als äusserst schwierig. Gewisse Personen registrierten keine Treffer mehr und ausgeschiedene Kämpfer wurden sicherheitshalber mit etlichen Treffern nachbehandelt.

Hier diverse Kämpfer mit Treffern inklusiv einem Plattschuss


 
Die diversen Fights hatten durstig und hungrig gemacht. Es gab dazu auch jede Menge Manöverkritik wie man es das nächste mal besser machen könnte.
Es hatte aber jeder ein kleines Andenken, bei dem sich ein Treffer nicht abstreiten lies;-)
Dann fuhren wir nach Rapperswil wo Silvano und Bü eine Begegnung der besonderen Art hatten.
So wurden wir von einer älteren Dame als "Sauhund" betitelt als wir mit Badehosen bekleidet aus dem Zürisee stiegen?!. Wir waren richtig Baff.

Dort bestiegen wir das Schiff mit dem wir nach Zürich dampften.


 
Es war eine tolle Reise mit richtigen/wichtigen Männergesprächen
 
Herzlichen Dank an die Organisatoren Amme & Oli.